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NOrA weist Schülerinnen den Weg in die Zukunft

Dritte Nano-Orientierungs-Akademie (NOrA) für Schülerinnen der Oberstufe vom 30.Oktober – 5. November in Halle/Saale– 4.000 Euro Forschungsbudget gingen an das Team „Janus-Jacke" und ihre Produktidee einer kühlenden wie wärmenden Hightech-Jacke.

Nun steht es fest: Die vier Schülerinnen unter der Leitung von Sofie Röhrig aus Mainz, Chikaodi Uba, Eppelheim, Maike Renkert aus Brühl und Anika Jäger aus Mannheim sind die vier glücklichen Gewinnerinnen der dritten Nano-Orientierungs- Akademie (NOrA), die vom 30.Oktober.-5.November an der MLU Halle (Saale) stattfand. Die vier MINT-Mädchen, die alle kurz vor dem Abi stehen, beeindruckten im Rahmen des großen NOrA-Finales die ausgewählte Jury mit einer tollen Teampräsentation und ihrer innovativen Produktidee einer „Janus-Jacke", einer funktionalen Jacke, die durch den Einsatz von Solar- als auch Peltierzellen zugleich wärmen wie auch kühlen kann, und können sich über insgesamt 4.000 € Forschungsbudget für ihr Team freuen.

Das Gewinnerteam der dritten NOrA „Janus-Jacke":
NOrA
Sofie Röhrig, Chikaodi Uba, Maike Renkert, Anika Jäger mit Jury (Peter Hinrichs, Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft Sachsen-Anhalt, Burglind Sarembe, Giebichenstein-Gymnasium "Thomas Müntzer", Gabriele Zimmer, Walther-Rathenau-Gymnasium Bitterfeld, Dr. Jochen Frenck, Calyxo GmbH, Prof. Wolfram Hergert, Institut für Physik, Universität Halle und Prof. Frithjof Meinel, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, FB Industriedesign)

Warum NOrA?

Fachkräftemangel und Frauenquote – Themen, die nicht nur für die Politik, sondern auch die Wirtschaft verschiedener Branchen sowie Hochschulen hochbrisant sind. Gerade die Natur- und Ingenieurwissenschaften bieten hier optimale Chancen für Frauen, eine vielversprechende Karriere in diesem Bereich zu starten. Und vor allem die innovative Nanotechnologie als interdisziplinäre jüngste Forschung weist hier einen besonderen Weg die Zukunft: Prognosen gehen davon aus, dass der weltweite Nanomarkt bis 2015 ein Volumen von drei Billionen US-Dollar erreichen wird. Schon heute sind in Deutschland mehr als 750 Unternehmen in diesem Sektor engagiert – Tendenz steigend. Die positiven Wachstumsaussichten eröffnen für junge Frauen neue Berufsaussichten mit hohem Zukunftspotential. Doch so klein, wie die Teilchen sind, um die es in der Nanotechnologie geht, so gering ist häufig auch das Wissen an den Schulen über die ganz konkreten Berufsfelder, die damit verbunden sind. Genau an diesem Punkt setzte die dritte Nano Orientierungs-Akademie, kurz NOrA, an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an. „Das Anliegen von NOrA ist es, ambitionierten Schülerinnen praktische Wege aufzuzeigen, wie sie aus ihrer ja vorhandenen Begeisterung für die Naturwissenschaften einen ganz konkreten Berufsweg ableiten können. Auffällig ist ja, dass sich selbst bei naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen die Hälfte bei der konkreten Berufs- bzw. Studienwahl dann doch gegen die Naturwissenschaften entscheiden," so Prof. Ralf Wehrspohn, Nano- Physiker und Projektleiter der Initiative. Vom 30. Oktober bis 5. November kamen 24 junge Frauen, die kurz vor ihrem Abitur stehen, aus ganz Deutschland zusammen, um ihr Interesse und ihre Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik im Bereich der Nanowissenschaften mit einem vielfältigen Programm zu vertiefen und für ihre berufliche Zukunft konkret auszubauen. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt legt den Fokus dabei bewusst auf Nano, der jüngsten interdisziplinären Wissenschaft der Zukunft, die sich mit Materialien im Nanometer-Maßstab befasst und innovative Anwendungen auch für den Alltag erforscht und produziert. Die bereits dritte Nano-Orientierungs-Akademie bietet u. a. in Zusammenarbeit mit dem Dünnschicht Solarmodul-Hersteller Calyxo GmbH ein umfassendes Aktionsspektrum für ihre Teilnehmerinnen: alles über Nano als innovatives Berufsfeld zu erfahren, das eigene naturwissenschaftliche Know-How anhand spannender Laborprojekte zu checken sowie den ganz individuellen Berufseinstieg durch ein spezielles Nano- Assessment-Verfahren, begleitet mit einer erfahrenen Mentorin sowie mit Praktika in renommierten Unternehmen oder Schnuppertagen an einer Universität zu erleben und zu gestalten. Höhepunkt der Akademie ist die Abschlusspräsentation der Forschungsaufträge der Schülerinnen vor einer renommierten Jury aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die Gewinnerinnen erhalten 4.000 Euro Forschungs- bzw. Berufseinstiegsbudget. Im Anschluss an die einwöchige Berufsorientierungs-Akademie sind für die Teilnehmerinnen weitere konkrete Schritte für den Berufseinstieg geplant: der erste Praxistransfer über Schülerpraktika bei Partnerorganisationen der NOrA, enge Zusammenarbeit mit ihrer Mentorin bei der weiteren Meilensteinplanung bis hin zu privilegierten Partnerschaften, d.h. Stipendien bei Partnerorganisationen und der Aufnahme von dualen Studiengängen. Zudem werden die Teilnehmerinnen Teil von nano4women, dem internationalen Karrierenetzwerk für Nanowissenschaftlerinnen aus rund 300 Mitgliedern. Dieser Verbund aus zahlreichen kompetenten und engagierten Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, unterstützt die Schülerinnen in ihrer beruflichen und wissenschaftlichen Laufbahn darin, im Zukunftsmarkt der Nanotechnologie gezielt weiterzukommen.

Mehr unter www.nano4women.com/NOrA

Ihr Kontakt:
Projektleitung Ilka Bickmann
Tel. +49 (0) 345-2266258
E-Mail bickmann@science2public.com Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.nano4women.com

NOrA ist Teil des Projekts „nano4girls&leadership", das im Rahmen des Programms „Frauen an die Spitze" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird. Unter der Federführung der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg und in Kooperation mit der science2public – Gesellschaft für Wissenschaftskommunikation sowie einem starken bundesweiten Kompetenznetzwerk schlagen die Akademien die Brücke zwischen Abitur und Berufseinstieg. Tatkräftige Unterstützung erhält das innovative Projekt weiterhin von folgenden Kooperationspartnern: Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Druckmaschinen und Druckverfahren an der TU Darmstadt, Innovation Lab - Forum Organic Electronics, Zentrum für Chemie (Bensheim), Life e. V. und Spektrum für Wissenschaft als Medienpartner.

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